Lernwelten für erneuerbare Häuser

Gewähltes Thema: Erstellung von Bildungsmaterial zu erneuerbaren Häusern. Gemeinsam verwandeln wir technische Fakten in greifbare Geschichten, interaktive Aufgaben und visuelle Erklärungen, die Lernenden Lust machen, nachhaltiges Wohnen aktiv mitzugestalten.

Personas für den Unterricht
Erstellen Sie drei konkrete Personas: eine neugierige Siebtklässlerin, einen skeptischen Hausbesitzer und eine Berufsschulklasse im Bauhandwerk. So richten Sie Tonalität, Beispiele und Schwierigkeitsgrad passgenau am Lernbedarf aus.
Messbare Lernziele definieren
Formulieren Sie Lernziele mit aktiven Verben nach Bloom: erklären, vergleichen, berechnen, beurteilen. Beispiel: Lernende können Energieflüsse in einem Passivhaus zeichnen, Einsparpotenziale berechnen und geeignete Maßnahmen argumentativ begründen.
Curriculare Anbindung herstellen
Verknüpfen Sie Inhalte mit MINT, Technik, Erdkunde und Bildung für nachhaltige Entwicklung. Notieren Sie Lehrplanbezüge und Schlüsselkompetenzen, damit Unterrichtsmaterial sofort einsetzbar bleibt und Kolleginnen wie Kollegen es leichter übernehmen.

Fakten zu erneuerbaren Häusern bündeln

Sammeln Sie Kerninformationen zu Photovoltaik, Wärmepumpen, Dämmstandards, Lüftung mit Wärmerückgewinnung und Speicherlösungen. Erklären Sie, wie U-Werte, Luftdichtheit und solare Gewinne zusammenwirken, um Komfort und Effizienz gleichzeitig zu steigern.

Quellenkompetenz aufbauen

Nutzen Sie Behördenberichte, wissenschaftliche Reviews und Normen. Prüfen Sie Aktualität, Datengrundlage und Interessenkonflikte. Zitieren Sie transparent, damit Lernende lernen, Qualität zu erkennen und Aussagen kritisch, aber konstruktiv, zu beurteilen.

Expertenstimmen einbinden

Führen Sie kurze Interviews mit Energieberaterinnen, Handwerkern oder Kommunalvertreterinnen. Authentische Zitate verankern Theorie im Alltag. Schicken Sie uns Ihre Fragen – wir sammeln sie für kommende Expertenrunden und gemeinsames Lernmaterial.

Visuelles Storytelling und Infografiken

Energiefluss-Infografik gestalten

Zeigen Sie den Weg der Sonne zur Photovoltaikanlage, zum Wechselrichter, zum Speicher und zu Verbrauchern. Ergänzen Sie saisonale Unterschiede, Spitzenlasten und Eigenverbrauchsquoten. Markieren Sie Stellschrauben, die Lernende experimentell untersuchen können.

Vorher-Nachher-Fotos didaktisch nutzen

Gegenüberstellungen machen Effekte sichtbar: Fenster vor der Sanierung, danach mit Dreifachverglasung; Wärmebildaufnahmen vor und nach Dämmung. Ergänzen Sie Leitfragen, damit Lernende Beobachtungen in überprüfbare Hypothesen und Begründungen überführen.

Interaktive Formate und digitale Werkzeuge

Bauen Sie ein Modell, in dem Lernende Einspeisung, Speicherstand und Lasten verändern. Visualisieren Sie, wie Wetter, Ausrichtung und Verhalten den Eigenverbrauch verschieben. Diskutieren Sie Strategien, um Komfort und CO₂-Reduktion sinnvoll auszubalancieren.

Interaktive Formate und digitale Werkzeuge

Entwickeln Sie kurze, formative Checks mit unmittelbarem Feedback. Kombinieren Sie Faktenfragen mit offenen Reflexionen: Was überrascht, was bleibt unklar, was lässt sich zu Hause ausprobieren? So entsteht dialogisches Lernen, das Neugier lebendig hält.

Praxisnah lernen: Projekte und Experimente

Mini-Passivhaus aus Karton

Lassen Sie Kleingruppen Modellhäuser bauen und verschiedene Dämmmaterialien testen. Messen Sie Temperaturverläufe mit einfachen Sensoren. Besprechen Sie, warum Luftdichtheit und kontrollierte Lüftung entscheidend sind, obwohl man sie kaum sehen kann.

Dämmung zum Anfassen

Vergleichen Sie Holzfaser, Zellulose und Mineralwolle in identischen Boxen. Stoppen Sie Wärmeverlust mit Teelichtern und Thermometern. Diskutieren Sie Umweltwirkungen, Brandschutz und Feuchteverhalten, um technische Kriterien mit Nachhaltigkeit zu verbinden.

Energietagebuch der Lerngruppe

Führen Sie über zwei Wochen ein gemeinsames Energietagebuch zu Raumtemperaturen, Lüftungsverhalten und Gerätenutzung. Ableiten, welche kleinen Routinen große Wirkung haben. Teilen Sie Ihre Erkenntnisse im Kommentarbereich, damit andere davon profitieren.

Geschichten, die bewegen

Eine Klasse installierte einen einfachen Monitor, der Stromerzeugung und Verbrauch sichtbar machte. Als die Kurve der Spülmaschine zum ersten Mal auftauchte, begannen echte Gespräche über Zeitpläne, Speicherstrategien und gemeinsames Verantwortungsgefühl.

Geschichten, die bewegen

Eine Familie begleitete ihre Großmutter bei der Fenster- und Dachdämmung. Die Heizkosten sanken, der Winterzug war weg. Diese persönliche Erfahrung half Lernenden, abstrakte U-Werte mit Komfort, Gesundheit und finanzieller Entlastung zu verknüpfen.

Evaluation, Veröffentlichung und Community

Erstellen Sie ein Raster mit Kriterien zu Fachwissen, Problemlösen, Kommunikation und Transfer. Sammeln Sie Beispiele gelungener Antworten. So sehen Lernende, worauf es ankommt, und Lehrkräfte können Fortschritte transparent sichtbar machen.
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